So konfigurieren Sie Windows 10 mit Breitbandverbindung

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von Mugen

ca. 9 Min.

Heutzutage ist es ganz einfach sich am Computer mit dem Internet zu verbinden. Dabei ist es nämlich ziemlich simple das entsprechende Netzwerk auszuwählen und im nächsten Schritt ein Wi-Fi-Netzwerk, wie gewünscht, einzurichten. Aber früher war es nicht so einfach, insbesondere da Wi-Fi nicht so populär war. Breitbandverbindungen werden auch heute noch von vielen Menschen genutzt, doch die Handhabung gestaltet sich oftmals als schwergängiger. Die meisten Nutzer verwenden ein drahtloses Netzwerk, um die Verbindung optimal zu nutzen.

Denn sie können gleichzeitig zahlreiche Geräte an dieselbe Breitbandverbindung anschließen und haben damit einen großen Vorteil. Mit einem drahtlosen Router ist es noch simpler ein Netzwerk ordnungsgemäß zu konfigurieren. Hierzu muss lediglich die Seite der Konfiguration ausgewählt und angemeldet werden. Das alles ist heutzutage jedoch bei Bandbreitenverbindungen nicht immer so einfach, sodass wir aus diesem Grund diesen Artikel verfasst haben, um euch einen optimalen Leitfaden an die Hand zu geben.

Drahtlose Breitbandverbindung unter Windows 10 – Anleitung

Es gibt auch heutzutage zahlreiche Windows Benutzer, welche nur einen einzigen Computer oder Laptop zur Verfügung haben. In diesen Situationen ist ein Router nicht sonderlich relevant für die gemeinschaftliche Verknüpfung über eine Breitbandverbindung. Aber Router haben trotzdem ihre Vorteile. Es bedarf ein paar zusätzlicher Schritte unter Windows 10, welche aber dennoch alle im Erfolg münden. Das Gleiche gilt für die Einrichtung von Einwahlverbindungen, die heutzutage nur noch selten genutzt werden.

Die Einrichtung einer drahtlosen Verbindung unter Windows 10 ist zwar einfach, dennoch sollten Sie den Prozess ordnungsgemäß starten und durchführen. Im Folgenden beschreiben wir kurz und bündig die einfachsten Schritte zum Einrichten einer PPPoE- oder Breitbandverbindung unter Windows 10.

Als Erstes sollten Sie mit der Maustaste das Netzwerksymbol auf Ihrem Desktop auswählen und mit rechts daraufklicken. Navigieren Sie anschließend zu „Netzwerk- und Interneteinstellungen“ und öffnen Sie diese. Anschließend werden die Netzwerk- und Internet-Einstellungen geöffnet- Nun navigieren Sie auf der linken Seite auf die Option „Einwahl“ und klicken anschließend auf die Option, welche es Ihnen ermöglicht eine neue Internetverbindung einzurichten.

Nach diesem Schritt sollte zwar ein Großteil aller Windows Benutzer den weiteren Ablauf kennen, aber nichtsdestotrotz erläutern wir Ihnen gern noch den restlichen Teil, damit er auch für alle nachvollziehbar ist, welche bisher nicht mit der Lösungsabfolge vertraut sind. Im folgenden Schritt müssen Sie eine neue Verbindung einrichten. Um dies zu erledigen, sollten Sie als erstes in dem neuen Windows Fenstern die Möglichkeit „Mit dem Internet verbinden“ auswählen. Nun können Sie sich auf unkomplizierte Weise Schritt für Schritt mit dem neuen Internet verknüpfen, denn bei den meisten neuen Computern gibt es nur eine einzige Option. Klicken Sie folglich auf die Breitband-Option.

Um nun eine direkte Einwahl- oder alternativ eine so genannte Verbindung via ISDN einstellen zu können, müssen Sie nur noch die eigentlichen Verbindungsoptionen aktivieren, insofern diese noch nicht bei Ihrem Windows System aktiviert sind. Die folgenden Schritte ähnelt durchaus denen bei der Einrichtung einer Breitbandverbindung selbst, denn um eine Einwahlverbindung einzurichten, müssen Sie lediglich noch eine Einwahlnummer eingeben.

Das ist letztendlich die Daten, welche Sie zusätzlich einpflegen müssen und sich im besten Fall auch direkt notieren sollten, um sie später nicht suchen oder neu zurücksetzen zu müssen.
Als nächsten Schritt müssen Sie in dem neuen Fenster nun den Namen des Benutzers und das entsprechende Passwort eingeben, welches Sie in aller Regel von Ihrem Internetanbieter erhalten. Richten Sie als Nächstes die Option der Passwortspeicherung ein, um sich ein ständiges Neu-Eingeben des Passworts zu sparen.

Anschließend können Sie Ihrer eigenen Internetverbindung einen eigenen Namen geben oder sie mit dem Standardnamen belassen. Nachdem Sie nun alle wichtigen Optionen auf dieser Seite konfiguriert und erfolgreich eingestellt haben, navigieren Sie auf „Verbinden„. Wenn Sie nun also den richtigen Benutzernamen und das richtige Kennwort eingegeben haben, sollten Sie nun eine Verbindung zum Internet herstellen können und das sollte Ihnen Windows auch problemlos anzeigen. Sie können die Internetverbindung auch easy über die firmeneigene Taskleiste von Windows 10 herstellen und ganz einfach wieder trennen.

Wenn Sie alles richtig gemacht haben, war es das auch schon. Wenn alle Schritte erfolgreich nacheinander erfolgt sind, sollte Ihrer Breitbandverbindung nichts im Wege stehen. Windows 10 bietet Ihnen den Service und hilft Ihnen beim Einrichten der Verbindung selbst. Derzeit müssen Sie jedes Mal eine Verbindung zum Netzwerk herstellen, insofern Sie ins Internet möchten. Dennoch können Sie die zusätzliche Option in Erwägung ziehen, über die Abfolge und der Speicherung Ihrer Daten diese Vorgänge aber in Zukunft schneller zu bewältigen und zu absolvieren.

Breitbandanbindung mit der richtigen Ausrüstung

Bevor Sie Ihr drahtloses Netzwerk einrichten können, sollten Sie vorher noch Ihr Equipment checken, denn Sie benötigen die folgend aufgeschlüsselten Dinge. Als erstes läuft, zum grundlegenden Verständnis, der eigentlich Breitband-Internetanschluss über ein Modem. Eine Breitband-Internetverbindung ist zudem eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung und bedarf daher auch der nötigen, technischen Voraussetzungen.

Die Digital Subscriber Line, welche als DSL abgekürzt wird, und das allgemeine Internetkabel sind hierbei zwei der gängigsten Breitbandverbindungen. Diese Verbindungsmöglichkeiten und Ihre Zugangsdaten erhalten Sie ebenso wie den legalen Zugang zu einen Breitbandanschluss, indem Sie sich an einen Internetdienstanbieter (ISP) wenden. Diese ISPs, welche Ihnen die Internetverbindung anbieten, sind in der Regel Telefongesellschaften oder Kabelfernsehgesellschaften. ISPs bieten Ihnen heutzutage oft die einfache Verwendung von Modulen zum Breitband an.

Einige ISP bieten auch kombinierte Modem-/Wireless-Router an. Als erstes technisches Bauteil des ganzen Systems benötigen Sie einen drahtlosen Router. Ein Router ist hierbei für die Übertragung von Informationen zwischen einem Windows-Netzwerk und dem Internet notwendig. Mit Router, welcher ohne direkte Anbindung funktionstüchtig ist, können Sie Ihre Computer und Windowssysteme noch unkomplizierter mit Ihrem Netzwerk verbinden. Weiterhin bedarf es Ihrerseits nach einem drahtlosen Netzwerkadapter, wie z.B einem W-Lan Stick zum Zocken.

Ein Drahtlosnetzwerkadapter ist ein Gerät, das Ihren PC mit einem Drahtlosnetzwerk verbindet. Um also Ihren Standrechner oder Ihren Laptop mit dem den besagten Netzwerken zu verknüpfen, benötigt Ihr Rechner einen Drahtlosnetzwerkadapter. Ein Großteil aller Laptops und Tablets sind heutzutage bereits mit einem Drahtlosnetzwerkadapter ausgestattet und werden inklusive dieses Teils geliefert.

Sie können jedoch auch ganz einfach überprüfen, ob der hauseigene Rechner über einen Drahtlosnetzwerkadapter verfügt. Wählen Sie hierzu den Start auf dem Rechner aus, geben Sie Gerätemanager in das jeweilige Feld zur Suche ein, und wählen Sie dann Gerätemanager. Anschließend suchen Sie nach einem Netzwerkadapter, der möglicherweise Wireless im Namen trägt und installieren das entsprechende Modul. Nachdem Sie alle Geräte installiert haben, müssen Sie Ihr Modem und Ihre Internetverbindung einrichten.

Wenn Ihr Modem nicht von Ihrem Internetdienstanbieter für Sie als Kunden installiert werden konnte, so sollten Sie den Anweisungen folgen, welche mit dem Modul offeriert werden. Dieser Weg ist der einfachste, um es mit Ihrem Rechner und dem Netzwerk zu verbinden. Wenn Sie jedoch eine DSL-Anbindung wählen, so sollten Sie Ihr Modul optimalerweise direkt an eine entsprechende Buchse anschließen. Wenn Sie hingegen ein Netzwerkkabel verwenden, dann schließen Sie Ihr Modem dementsprechend direkt an eine Kabelbuchse in Ihrer Wohnung an.

Als einen der letzten Schritte müssen Sie nur noch den Drahtlos-Routers aufstellen. Stellen Sie hierzu den drahtlosen Router an einem Ort auf, an dem er die Möglichkeit des stärksten Signalempfangs besitzt und möglichst wenig gestört wird. Wie Sie das am besten machen? Das lesen Sie in den folgenden Abschnitten! Stellen Sie den Wireless Router als erstes an einen zentralen Platz mitten in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung. Stellen Sie den Router so nah wie möglich an der Mitte Ihrer vier Wände auf, um die optimale Signalstärke des drahtlosen Netzwerks in der gesamten Wohnung zu erhöhen.

Weiterhin sollen Sie den WLAN-Router nicht auf dem Boden stellen, sondern in der Nähe von Wänden und Metallgegenständen, wie z. B. Metallschränken. Je weniger robuste Bauteile und Hindernisse sich zwischen Ihrem Rechner und dem eigentlichen Routers befinden, desto besser sollten sie die volle Signalstärke und Leistung des Routers empfangen und anschließend auch nutzen können. Zusätzlich können und sollten Sie Störungen des Signals verhindern.

Denn einige Netzwerkgeräte arbeiten mit der gleichen Frequenz wie die meisten Mikrowellen und viele schnurlose Telefone, welche dementsprechend die Signale des Routers stark beeinträchtigen können. Die meisten dieser Komplikationen lassen sich jedoch ganz einfach vermeiden, wenn Sie Geräte mit einer anderen Frequenz verwenden.

Sichern Sie Ihr drahtloses Netzwerk und den Breitbandanschluss

Sicherheit ist immer wichtig, auch bei einem Breitbandanschluss. Denn bei einem drahtlosen Netzwerk ist sie sogar noch wichtiger, da das Signal Ihres Netzwerks außerhalb Ihres Hauses ausgestrahlt werden könnte und sich somit böswillige Dritte Zugang verschaffen könnten. Wenn Sie also Ihr Netzwerk nicht absichern, könnten Personen mit PCs in der Nähe auf Informationen zugreifen, die auf Ihren Netzwerk-PCs gespeichert sind, und Ihre Internetverbindung nutzen, um Schindluder zu treiben.

Doch Sie können Ihr Netzwerk mit ganz einfachen Schritten viel sicherer machen. Ändern Sie hierzu als Erstes den Standardbenutzernamen und das Passwort. Dies trägt zum Schutz Ihres Routers und Ihrer Verbindung bei. Die meisten Router-Hersteller haben einen voreingestellten Benutzernamen und ein allgemeines Kennwort für den Router sowie für das Netzwerk, was es Dieben einfach macht Ihre Daten zu stehlen. Denn jeder könnte diese Daten ganz einfach verwenden, um auf Ihren Router zuzugreifen und Schadsoftware zu installieren, ohne dass Sie es überhaupt merken. Um solche Probleme von Haus aus zu vermeiden, ändern Sie die Daten, wie den Namen und das Passwort für Ihren Router. Wie das funktioniert, dafür finden Sie Anweisungen direkt auf der Anleitung bei Ihrem Router / Gerät.

Als zweiten Tipp sollten Sie einen Sicherheitsschlüssel, also ein Passwort, für Ihr Netzwerk einrichten. Dazu einfach beim drahtlosen Netzwerk über einen Netzwerksicherheitsschlüssel generieren lassen oder selbst frei wählen, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Wir empfehlen die Verwendung von Wi-Fi Protected Access 3, welches auch kurz als WPA3 bezeichnet wird. Dies ist natürlich nur insofern möglich, wenn Ihr Router und Ihr PC diese Module auch in dem Umfang unterstützen. Denn dieses Protokoll sichert Ihren Internetzugang am besten. Auch hierzu finden Sie in der Anleitung zu Ihrem Router weitere Informationen, u. a. darüber, welche Art von Sicherheit unterstützt wird und wie Sie sie einrichten.

Windows bietet Ihnen hierbei die Möglichkeit eine Art Assistenten hinzuzuholen, welcher Sie durch die Einstellungen selbst führt. Natürlich können Sie die Einstellungen auch eigenständig vornehmen, indem Sie als Erstes eine Sicherheitsstufe des Wi-Fi Protected Access auswählen. Hierbei unterscheidet Windows in WPA2 und bietet auch den Nachfolger WPA3 an. Wir empfehlen Ihnen, wenn Sie die Möglichkeit besitzen sich für WPA3 zu entscheiden, da es moderner ist und höhere Sicherheitsstandards anbietet.

Ein ganz wichtiger Tipp am Rande: Schreiben Sie sich Ihr Passwort und den Netzwerk- sowie den Sicherheitsschlüssel auf. Sie sollten diesen extern aufbewahren und bestmöglich auf einem USB-Flash-Laufwerk abspeichern, sodass er vor dem Zugriff Dritter geschützt ist. Falls Ihnen diese Option unter neueren Windows varianten nicht mehr zur Verfügung stellt, sollten Sie sich über eine anderweitige Speicherung der Zugangsdaten informieren. Alternativ können Sie die Daten auch ganz altmodisch handschriftlich aufschreiben.

Unser letzter Tipp ist die Anwendung und Einstellung eines Virenprogrammes und somit auch einer Firewall. Denn gut funktionierende Anti-Virus-Programme schützen Ihren PC vor unbefugten Benutzern oder bösartiger Software, welche oftmals auf den Diebstahl Ihrer Daten ausgerichtet ist. Diese Hardware funktioniert perfekt mit einem Passwort und schafft für Sie eine sichere Verbindung zu Hause. Wenn Sie also auf jedem Windows System eine eigenständige Firewall einrichten, können Sie einer potentiellen Schadsoftware das Eindringen und auch die Verbreitung zusätzlich in Ihrem hauseigenen Netzwerk deutlich erschweren.

Windows bietet hierfür oft standardmäßig EINE eigens programmierte Firewall mit an, welche aber nur im begrenzten Umfang funktioniert. Informieren Sie sich daher eigenständig und organisieren Sie sich zusätzlichen Schutz durch hochwertige Firewall-Programme oder Module. Alternativ können Sie sich auch beraten lassen oder sich aus dem Internet eine neue Firewall, optimal gegen Bezahlung, einrichten lassen. Es gibt dutzende Firewalls heutzutage mit ganz unterschiedlichen Vorteilen, aber jede von Ihnen schützt Ihren Bandbreitenanschluss besser als gar keine Firewall. Nutzen Sie also Ihre Chance, richten Sie sich Ihren Zugang ein, sichern Sie Ihn mit VPN, Passwörtern und einer Firewall und surfen Sie sicher durchs Netz.

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